User Interface für Metalldetektoren

Selbsterklärende Benutzeroberfläche

Der Metalldetektor INTUITY der Sesotec GmbH, kommt in der Lebensmittel verarbeitenden Industrie zum Einsatz kommt. Er gewährleistet mit seiner außergewöhnlich hohen Erkennungsgenauigkeit die Detektion von metallischen Verunreinigungen in den Lebensmitteln. So wird vor allem eine hohe Qualität des Endprodukts sichergestellt, aber auch Beschädigungen von Maschinen und den daraus resultierenden kostenintensiven Standzeiten vermieden. Die grafische Visualisierung der detektierten Produkte gibt dem Nutzer in Echtzeit Rückmeldung zu gefundenen Metallen.

Das von defortec entwickelte User Interface INTUITY CONTROL für den Metalldetektor INTUITY zeichnet sich durch seine neue und selbsterklärende Benutzeroberfläche aus. Das helle und freundliche Erscheinungsbild greift ganzheitlich das Corporate Design der Firma Sesotec auf.

Bedienlogik und -struktur

Anhand von Flow Charts wurde zunächst die gesamte Bedienlogik des bestehenden Interfaces analysiert und daraus Optimierungsvorschläge der Bedienstruktur generiert.

In enger Zusammenarbeit mit dem Sesotec Team wurden Verbesserungspotenziale aufgedeckt und in die neue Gestaltung des User Interfaces eingebunden. Neben der Bedienlogik des User Interfaces wurden ebenfalls die gesamten Icons von INTUITY CONTROL gestalterisch neu entwickelt.

Die Icons weisen nun einen selbsterklärenden Symbolcharakter auf, der Bezug auf bereits erlernte grafische Darstellungen nimmt. Um dem Nutzer ein eindeutiges Feedback zu vermitteln, werden die Zustände der Buttons bzw. deren Aktivität als aktiv, angewählt und inaktiv dargestellt.

Das Zusammenspiel des stimmigen Corporate Designs mit den neu entwickelten Funktionen und der innovativen Bedienlogik sind maßgebend für einen neuen Benchmark innerhalb des Marktsegmentes der Metalldetektoren.

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Good to know...

Ein kleines Glossar, das die Verständigung über Design vereinfachen soll. Zum Glossar
"User interface design"

Unter User Interfacedesign versteht man die gestalterische und funktionale Entwicklung einer Benutzerschnittstelle. Diese Schnittstelle ist ein Bauteil oder eine Handlung, mit der ein Mensch mit einer Maschine oder einem Produkt in Kontakt tritt. Das einfachste Beispiel für User interface design ist der Lichtschalter: Er gehört weder zum Menschen, noch zur „Maschine“ (Leuchte), sondern ist die Schnittstelle zwischen beiden.

Damit eine Benutzerschnittstelle für den Menschen nutzbar und sinnvoll ist, muss sie auf seine Bedürfnisse und Fähigkeiten angepasst sein. Systematisch betrachtet gehört die Benutzerschnittstelle zu den Mensch-Maschine-Systemen (MMS): Mensch ↔ Mensch-Maschine-Schnittstelle ↔ Maschine. Verschiedene Wissenschaften widmen sich dem Thema, etwa die Informatik, die Kognitionsforschung und die Psychologie.

Die Grundlagenkenntnisse für eine benutzerfreundliche Schnittstellen-Gestaltung werden im Design und in der Ergonomie erarbeitet. Die konkreten Tätigkeitsfelder sind hier Kognitive Ergonomie, Systemergonomie und Software-Ergonomie (usability engineering).