Venneos CAN Q Station

Zelluläre Veränderungen sichtbar machen

In enger Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Start-Up Venneos entwickelte defortec das revolutionäre Laborgerät CAN-Q, dass durch seine einfache Handhabung und seine kompakten Ausmaße besticht. Anspruch an das neue Produkt war die maßgebliche Verbesserung der Kontaktierung.

Das neuartige Image System für die Anlayse biologischer Zellen beruht auf einem innovativen Messansatz, um zelluläre Veränderungen nicht wie gewohnt optisch sondern elektronisch sichtbar zu machen. Die markierungsfreie und nicht invasive Beobachtung von Zellen ist die schonendste und natürlichste Art und Weise diese zu analysieren. Dies betrifft vor allem die Bereiche Tumorbiologie, Immunologie und Pharmakologie wie auch Pharma- und Biotechunternehmen.

Herstellung des Prototypen

Ganzheitliche Entwicklung

Der aus dem vollen Aluminium gefräste Prototyp wurde auf Herz und Nieren getestet um einen reibungslosen Montage- und Funktionsablauf zu gewährleisten.

Funktionsmuster zur Entwicklung eines neuen Kontaktierungs-Mechanismus

Produktentwicklung par excellence

Begonnen wurde mit ersten Plexiglas-Prototypen um die Funktion des Kontaktierungsmechanismus zu entwickeln und anschliessend zu überprüfen. Hierzu wurden diverse Prinzipien der Kinematik InHouse getestet und auf Machbarkeit und Wirtschaflichkeit geprüft. Großer Wert wurde hier auf die fehlerfreie und intuitive Bedienung gelegt.

Red Dot Design Award 2017

Das Laborgerät Can-Q der Firma Venneos wurde mit dem international, renommierten Designpreis Red Dot Design Award 2017 ausgezeichnet.

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Weitere Rubriken

Good to know...

Ein kleines Glossar, das die Verständigung über Design vereinfachen soll. Zum Glossar
"User interface design"

Unter User Interfacedesign versteht man die gestalterische und funktionale Entwicklung einer Benutzerschnittstelle. Diese Schnittstelle ist ein Bauteil oder eine Handlung, mit der ein Mensch mit einer Maschine oder einem Produkt in Kontakt tritt. Das einfachste Beispiel für User interface design ist der Lichtschalter: Er gehört weder zum Menschen, noch zur „Maschine“ (Leuchte), sondern ist die Schnittstelle zwischen beiden.

Damit eine Benutzerschnittstelle für den Menschen nutzbar und sinnvoll ist, muss sie auf seine Bedürfnisse und Fähigkeiten angepasst sein. Systematisch betrachtet gehört die Benutzerschnittstelle zu den Mensch-Maschine-Systemen (MMS): Mensch ↔ Mensch-Maschine-Schnittstelle ↔ Maschine. Verschiedene Wissenschaften widmen sich dem Thema, etwa die Informatik, die Kognitionsforschung und die Psychologie.

Die Grundlagenkenntnisse für eine benutzerfreundliche Schnittstellen-Gestaltung werden im Design und in der Ergonomie erarbeitet. Die konkreten Tätigkeitsfelder sind hier Kognitive Ergonomie, Systemergonomie und Software-Ergonomie (usability engineering).