Rotzler Tarvos Zugwinden

Kraftvoll und kompakt

Im Rahmen des umfangreichen Designprozesses entwickelte defortec die neue, markenprägende Produktsprache der Seilwindenbaureihe Tarvos. Durch sein puristisches und kraftvolles Erscheinungsbild grenzt sich die Firma Rotzler eindrucksvoll von den Mitbewerbern ab.

Starke Segmentierungen als wiederkehrendes Designmerkmal gepaart mit einer massiven Standvorrichtung vermitteln Stabilität und Wertigkeit. Ruhige, plane Flächen betonen zudem den hochwertigen und professionellen Charakter der Seilwinden und sorgen in Kombination mit markanten Schriftzügen für eine starke Markenpräsenz.

Das Zusammenspiel aus klaren formgebenden Elementen, einer kompakten Gestaltung und den verwendeten Materialien schafft einen hohen Wiedererkennungswert und emotionalisiert das technisch anmutende Produkt enorm. Die Verwendung von Grau- und Aluminiumguss als Herstellungsverfahren ermöglicht außerdem die weiche und eigenständige Formsprache.

Designauszeichnung

Die Seilwindenserie Tarvos ist ein erneuter Beweis für die außerordentliche Designqualität von defortec. Die Produktfamilie wurde mit dem Designpreis Baden-Württemberg 2016 Silver ausgezeichnet.

Durchdachtes Farbkonzept

Die Farbe Orange kommt ausschließlich bei der Trommel zum Einsatz und signalisiert so eindeutig eine potentielle Gefahrenquelle. Die Farbwahl unterliegt hier nicht nur den Ansprüchen der Ästhetik, sondern erfüllt ebenso eine wichtige Sicherheitsfunktion.

Statische Bauteile wie etwa das Stützlager und die Traversen symbolisieren Stabilität und Ruhe. Die Lackierung in Schwarzgrau bildet einen starken Kontrast zum Orange, ohne die Bauteile in den Vordergrund zu stellen. Die in Weißaluminium lackierte Getriebeabdeckung hebt die technische Erscheinung der Antriebsseite hervor.

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Weitere Rubriken

Good to know...

Ein kleines Glossar, das die Verständigung über Design vereinfachen soll. Zum Glossar
"Industriedesign"

Industriedesign (Industrial Design) oder Produktdesign befasst sich mit dem Entwurf serieller gefertigter Produkte. Man unterscheidet im Industriedesign im wesentlichen zwei Bereiche: a) das Gestalten von Konsumgütern und b) das Gestalten von Investitionsgütern. Zu Konsumgütern gehören Möbel, Sanitärprodukte und elektronische Produkte, während sich das Investitionsgüterdesign auf Designentwicklungen von Produktionsanlagen, Medizin- und Laborgeräten, also mit Produkten für professionelle Anwendungen konzentriert. Der Designer arbeitet in diesen Projekten häufig in einem interdisziplinären Team, seine Aufgaben umfassen die Formfindung, die Markenentwicklung und die Optimierung der Funktion unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnissen einer Zielgruppe.

Der Industriedesigner ist, im Gegensatz zum Künstler nicht Gestalter von Unikaten, sondern von Produkten, die in einer seriellen Produktion hergestellt werden.